Die Skulptur von 1951

Montag, 18.02.2008

Denkmal für Berliner Luftbrücke

An der Grenze zwischen Kreuzberg und Tempelhof liegt einer der bekanntesten Plätze Berlins, der Platz der Luftbrücke. Dieser Platz ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, er ist der Zugang zum Flughafen Tempelhof und sein Name ist einer humanen und logistischen Meisterleistung gewidmet: Der Überwindung der Berlinblockade.

Drei Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs ließ Stalin alle Versorgungswege über Land nach West-Berlin sperren. Die 2,2 Millionen in den drei Westsektoren wohnenden Menschen lebten noch immer in einer zum großen Teil zerstörten Stadt und konnten sich nicht selbst versorgen. Darum richteten die westlichen Siegermächte USA, Großbritannien und Frankreich die Berliner Luftbrücke ein. Zwischen Juni 1948 und Mai 1949 versorgten sie durch rund 278.000 Flüge die Bevölkerung im Westteil Berlins mit den nötigsten Nahrungsmitteln, Medikamenten, Brennstoffen und anderen Dingen.

1951 wurde das Luftbrückendenkmal zur Erinnerung an die Berliner Luftbrücke errichtet. Die nach Plänen von Eduard Ludwig gebaute Skulptur steht unmittelbar vor dem Flughafen Tempelhof. Die drei Streben des nach Westen ausgerichteten Denkmals stehen sinnbildlich für die drei Luftkorridore zwischen West-Berlin und den Flughäfen in Hamburg, Hannover und Frankfurt am Main.