Dienstag, 09.12.2008

Schwarzweiß und in Farbe

1826 wurde die Fotografie erfunden und um 1850 gab es auch in Berlin erste Studiofotografen. Danach verbreitete sich die Fotografie mit großer Geschwindigkeit und Fotografen dokumentierten Alltagssituationen und das Leben in allen seinen Facetten auch außerhalb der Studios.

Auch in Berlin wurde fleißig fotografiert und Millionen Fotos sind seit rund 150 Jahren Zeugen des Lebens in Berlin und Kreuzberg. Es gibt viele private und öffentliche Sammlungen, doch nur wenige sind der Öffentlichkeit vollständig oder teilweise zugänglich. Das Kreuzberg-Museum beispielsweise besitzt eine beachtliche Fotosammlung mit zirka 250.000 Negativen und 30.000 Fotografien, Ansichten, Postkarten und anderem Bildmaterial. Sie dokumentieren die historische Stadtgestalt und das Leben in Kreuzberg.

Gehen Sie doch einmal selbst auf Spurensuche - im Kreuzberg-Museum oder auch beim Bummel über die Bergmannstraße. Dort werden in verschiedenen Geschäften auch historische Postkarten für kleines Geld zum Kauf angeboten.