Mittwoch, 27.01.2010

Wetterfest und vielfältig – die Marheineke Markthalle

Man schreibt das Jahr 1883 als die Marheineke Markthalle zum ersten Mal erwähnt wird. Zu der Zeit werden 14 Markthallen in Berlin geplant und gebaut. Am 15. März 1892 wird der überdachte Marktplatz eröffnet. Mit 2.437 Quadratmetern und rund 290 Ständen enthält die Markthalle alles, was des Berliners Herz begehrt. Nach dem 1. Weltkrieg dient ein Teil der Markthalle als Volksküche und wird täglich von 15.000 Hunger leidenden Berlinern besucht. Der 2. Weltkrieg hinterlässt wiederum auch seine Spuren. Die Markthalle ist größtenteils zerstört, doch die tüchtigen Händler richten ihre Stände sogar in den Ruinen ein. 1952 setzen die Händler nach langen Verhandlungen den Wiederaufbau der Markthalle durch, der von der öffentlichen Hand finanziert wird.

Über 50 Jahre später wird die Marheineke Markthalle umfassend renoviert. Seit dem 1. Dezember 2007 erstrahlt sie in neuem Glanz. Trotz der Modernisierung ist der Charme der alten Markthalle immer noch erhalten geblieben. Die vielfältigen Auslagen und die helle, offene Architektur laden zum Schlendern und zum gemütlichen Einkauf ein. Im Sommer schaffen zwei großen Terrassen ein südländisches Ambiente.

Mehr als 50 Händler präsentieren hier ihre frischen, meist biologischen Auslagen. Neben dem Frischemarkt findet man auch einen Spezialitätenmarkt mit internationalen und regionalen Feinkostangeboten. Das reichhaltige gastronomische Angebot bietet beispielsweise den Bio-Eissalon, die Enoteca mit dem eindrucksvollen Bioweinsortiment, zahlreiche Imbisse und Cafés und ein bioorientiertes Restaurant, besonders attraktiv für vegetarisch ausgerichtete Gäste. Auch Handwerk und Dienstleistungen kommen nicht zu kurz. Haushaltswaren, Spielwaren, Schlüsseldienst, Schuster und Naturkosmetik haben ihren ganz eigenen Platz in der vielseitigen Markthalle. Sehr verlockend ist auch der spezielle Buchladen, der nahezu jeden Kundenwunsch erfüllt.

www.meine-markthalle.de