Mittwoch, 09.02.2011

Luftschutzbunker als Kreuzberger Attraktion

Das Berliner Gruselkabinett im Luftschutzbunker Schöneberger Straße zählt zu den ungewöhnlichsten Attraktionen der Hauptstadt. Das riesige Gebäude aus dem 2. Weltkrieg mit seinen 3.650 Quadratmetern Fläche ist schon wegen seiner Historie eine Besichtigung wert.

Gebaut wurde der Bunker 1943 als Luftschutzbunker für die Reisenden des benachbarten Anhalter Bahnhofs. 12.000 Menschen konnten hier vor Bombardierungen Schutz finden.

Drei der insgesamt fünf Etagen nutzt heute das Berliner Gruselkabinett. Gezeigt werden einzigartige Dokumente aus der Kriegszeit, Luftaufnahmen der Alliierten, Bunkerbaupläne von 1943, teilweise sich bewegende Figuren im Figurenkabinett und viele Exponate rund um den Spuk und das Gruseln.

Täglich außer mittwochs ist der Luftschutzbunker geöffnet. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gruselkabinett.de oder Telefon 030 / 26 55 55 46.