Mittwoch, 17.10.2012

Zeichen, Gebärde und Kunst

Anfang November startet im Kunstraum Kreuzberg-Bethanien eine Ausstellung, welche sich im Spannungsfeld gehörloser Minderheits- und hörender Mehrheitskultur bewegen wird. Zudem ist „Zeichen, Gebärde und Kunst“ die wohl erste Ausstellung weltweit, die die künstlerischen Möglichkeiten zeigt, die sich hinter der Gebärdensprache verbergen.

In der Ausstellung wird es Arbeiten hörender und gehörloser Künstler geben. Diese haben sich unter anderem mit Klang und Musik sowie der Gebärdensprache und deren künstlerischem Potenzial beschäftigt. Mit darunter sind die Arbeiten von international renommierten Gebärdenpoesie-Künstlern wie Gunter Trube, Clayton Valli und Dorothy Miles, die in der Gehörlosen- und Gebärdensprachkultur eine wichtige Rolle spielen.

Das Projekt soll die Qualität der Gebärdenpoesie und der Gebärdenkünste einer großen Öffentlichkeit wahrnehmbar machen. Weiterhin stellt es die Frage, welche Schnittmengen, Verbindungen und Interaktionen es in der normalerweise so strikt getrennten Welten von Gehörlosen und Hörenden gibt. Die Kuratoren sind An Paenhuysen und Wolfgang Müller in Zusammenarbeit mit Stéphane Bauer. Förderung erfährt dieses einzigartige Projekt durch den Hauptstadtkulturfonds.

Adresse:

 

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Eröffnung:

 

Freitag, den 9. November 2012 ab 19 Uhr

Ausstellungszeitraum:

 

10. November 2012 bis 13. Januar 2013

Öffnungszeiten:

 

täglich 12 bis 19 Uhr

Führungen:

Auf Anfrage

Eintritt:

frei