Montag, 16.03.2009

Inline-Skaten und Skateboarden - ein urbanes Lebensgefühl

Der Skater ist im eigentlichen Sinne ein Schlittschuhläufer oder Rollschuhläufer. Doch gerade jetzt in der schöneren Jahreszeit sind Skater meist in ihrer städtischen Umgebung mit Inlinern oder auf dem Skateboard unterwegs. In der Halfpipe oder an Treppengeländern begegnen sie sich manchmal - die Street-Skater beider Fraktionen.

Der Ursprung beider Welten ist allerdings sehr unterschiedlich. Inliner mit hintereinander angebrachten Rollen waren bereits um 1760 in London aufgetaucht. Sie verschwanden allerdings nach Erfindung der ersten Rollschuhe mit vier Rädern um 1850 zunehmend von der Bildfläche. Inline-Skates in ihrer heutigen Form traten erst ab etwa 1990 ihren Siegeszug um die Welt an. Inline-Skaten ist heute sowohl Sportart als auch Möglichkeit der Fortbewegung als Verkehrsteilnehmer.

Skateboarden ist deutlich jünger als Skaten mit Inlinern. In den 1960er Jahren entstand in den USA die Idee des Asphaltsurfens. Dabei wurde das Wellenreiten auf Asphalt und Straßen übertragen. Skateboarden ist auch in Berlin ein vor allen Dingen bei Jugendlichen beliebter Trendsport. Im Vordergrund steht das Streetskaten mit vielen Tricks, z.B. an im städtischen Raum vorzufindenden Hindernissen wie Mauern, Treppen oder Rampen. Skateparks sind künstlich angelegt und erfreuen in Kreuzberg und den anderen Bezirken Inline-Skater und Skateboardfahrer gleichermaßen.