Montag, 06.06.2016

Neue Eingangssituation im Viktoria Quartier

Mit dem Torhaus entsteht ein letztes markantes Gebäude im Viktoria Quartier. Das zum Platanenhof gehörende Bauwerk mit acht Wohnungen erhebt sich über der Methfesselstraße und befindet sich gegenüber dem historischen Pförtnerhaus. Damit bilden ein Neubau und ein Altbau ein für das gesamte Quartier typische Doppel, denn die Verbindung aus alt und neu zieht sich wie ein roter Faden durch das Viertel.
 
Viele der noch erhaltenen Backsteinbauten und liebevolle Details verleihen dem Viktoria Quartier unverwechselbaren Charme. Der bauliche Ursprung des Areals geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Damals wurde die Grundlage des Ensembles gelegt, damals wurde eine Großbrauerei mit variantenreichen Gebäuden im damals typischen Burgenstil gebaut. Das Pförtnerhäuschen gehörte ebenso dazu wie eine Schmiede, Werkstätten, ein Kesselhaus, ein Maschinenhaus, das Magazinhaus, das Brunnenhaus und riesige unterirdische Gewölbekeller. Manche Bauwerke wurden im Laufe der Zeit sehr unterschiedlich genutzt, so zum Beispiel der Gotische Saal als Betriebskirche, Lagerraum, Pferdelazarett oder Malerwerkstatt.
 
Der Grundstein des heutigen Viktoria Quartiers wurde 1999 gelegt. Damit begann die Revitalisierung der unter Denkmalschutz stehenden Industriebauten und deren Ergänzung durch moderne Wohngebäude. Mit dem Torhaus wird die Entwicklung abgeschlossen.