Mittwoch, 14.12.2016

Die Wohnbrauerei ist ein Vorzeigeviertel geworden

In mehreren Bauabschnitten wurde mit dem Viktoria Quartier auf dem Areal der früheren Schultheiss-Brauerei ein charmanter kleiner Stadtteil in Kreuzberg geschaffen. Unter Denkmalschutz stehende Industriebauten wurden revitalisiert und durch moderne Wohngebäude ergänzt. Insgesamt entstanden auf dem rund 50.000 Quadratmeter großen Areal zirka 450 Wohnungen sowie etwa 50 Gewerbeeinheiten.

Bei der Konzeption des Viertels ließen sich die Planer von der Vergangenheit inspirieren und schufen eine geglückte Verbindung aus alt und neu. Historische Industriearchitektur, zeitgenössische moderne Architektur, Plätze zum Treffen und Verweilen, versteckte Höfe und lauschige Gärten. Mitten in der Stadt – ohne jede Hektik und autofrei. Wohnen, Arbeit und Freizeit, das alles verbindet sich im Viktoria Quartier in idealer Weise.
 
Die dokumentierten Wurzeln des Viktoria Quartiers gehen zurück bis zum Jahr 1829. Damals eröffneten die Gebrüder Gericke am Südhang des Kreuzbergs einen großen Biergarten. 1857 gründete sich die "Berliner Brauerei-Gesellschaft Tivoli", die hier von nun an Bier braute. Zwischen 1862 und 1873 entstanden dann die umfangreichen Brauereigebäude einschließlich des Gotischen Saals und des großen Saalgebäudes, dem damals größten Veranstaltungsraum Berlins.